Bürger für Undenheim
Bürger für Undenheim

Januar 2014

Liebe Undenheimerinnen, liebe Undenheimer.

Der diesmalige Weihnachtsmarkt in Undenheim war ein gelungener Auftakt in die Vorweihnachtszeit. Der große Besucherandrang überraschte alle und ist das größte Lob für die Organisatoren sowie die vielen freiwilligen Helfer. Nicht nur unsere Feuerwaffeln waren schnell vergriffen, auch unsere Weihnachtsgeschenkideen aus eigener Produktion mit Spende an die Gemeindebücherei fanden großes Interesse. Die Besucher suchten die weihnachtliche Atmosphäre gleichermaßen, wie das gesellige Beisammensein bei interessanten Gesprächen.

 

Die Adventszeit ist nicht nur eine Zeit der Besinnlichkeit, sondern auch einer besonderen Betriebsamkeit. Dies zeigt der durch Familien und Vereine getragene Adventskalender unseres Ortes, zu dessen Ergänzung es in dieser Saison das erst Mal eine Adventsfenster-Wanderung gab. Gleichermaßen die spontane Gründung von privaten Straßenkinderchören, Lichtergemeinschaften zur weihnachtlichen Beleuchtung ganzer Straßenzüge, die Weihnachtsfeiern der Vereine und Wunschaktionen im Kindergarten. Auch die diesmalige Seniorenweihnachtsfeier trug ihren Teil dazu bei, eine besinnliche Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen. Hierfür möchte ich den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern eine große Anerkennung und meinen Dank aussprechen.

 

Ein weiteres Dankeschön gebührt den Spendern der diesjährigen Weihnachtsbäume für den Will-Platz und die Goldbach-Halle.

 

Um Sie auch zukünftig über die zahlreichen Projekte der BfU und der Gemeinde umfassend informieren zu können, haben wir für unser Informationsblatt ein neues Layout entworfen: Mehr Platz und mehr Farbe für mehr Information! Unser Bekenntnis zu Undenheim, seinem schönen Ortsbild und seinen freund-lichen Menschen äußert sich auch im neuen Erscheinungsbild unseres Informationsblattes, das die Silhouette des Rathauses als unserem lokalen und politischen Mittelpunkt zeigt. Ergänzend wurden öffentliche und private Gebäude in Handzeichnungen von Peter Fricke entworfen und als Postkarten aufgelegt, um die Attraktivität unseres Ortes nach außen oder auch in die Wohnzimmer zu tragen.

 

Ein Projekt möchte ich besonders hervorheben: Es ist der BfU gelungen, gemeinsam mit den Winzern des Ortes eine ortseigene WeinNacht aus der Taufe zu heben. Bereits auf dem Weihnachtsmarkt erfuhr dieses Projekt durch viele verkaufte Eintrittskarten einen bemerkenswerten Zuspruch. Lesen Sie sich ein!

 

Ich wünsche Ihnen alles Gute für das Jahr 2014

 

Ihr Marcus Becker

 

Weihnachtsmarkt Undenheim

Der Undenheimer Weihnachtsmarkt war auch für die

„Bürger für Undenheim“ (BfU) ein voller Erfolg. Allein siebenundzwanzig Kilogramm Waffelteig – süß und herzhaft - wurden auf historischen Waffelöfen ausgebacken und an die hungrigen Gäste verteilt.

 

Darüber hinaus fanden auch die neuen Undenheim Postkarten sowie selbst gebastelte Weihnachtskarten reißenden Absatz. Am Ende des Tages freute sich der

BfU-Vorsitzende Marcus Becker über einen Erlös

von 300 €, der demnächst der Gemeindebücherei als Spende überreicht werden wird. Marcus Becker: „Unsere ehrenamtlich geführte Bücherei ist eine beliebte Anlaufstelle für viele Bürger, ins-besondere für unsere lesehungrigen Schülerinnen und Schüler. Die BfU Spende wird dafür sorgen, dass Neuanschaffungen getätigt werden können.“

 

Hier noch einige Informationen zur Undenheimer Gemeindebücherei:

 

In der Grundschule am Goldbach, Staatsrat-Schwamb-Str. 107,

Tel.: 06737- 760691,

email: buecherei@undenheim.de

 

Öffnungszeiten:

Donnerstag: 11.00 - 13.30 Uhr und 16.00 - 17.30 Uhr

Samstag: 11:00-13:30 Uhr

 

Ortsbeigeordneter: Werner Held

Werner Held, Landwirt und Winzer (mit Freude daran) ist familiär tief im „Undenheimer Grund“ verwurzelt. In Undenheim auf-gewachsen ist der heutige Opa von zwei kleinen Enkeln Undenheim als Lebensmittelpunkt und Arbeitsplatz sein Leben lang treu geblieben.

 

Seit 1994 ist Werner Mitglied in der BfU, für die er sich nach eigener Aussage aufgrund ihrer Offenheit und Meinungsvielfalt entschied. Seither ist er Mitglied im Gemeinderat und in verschiedenen Ausschüssen tätig. Zielgerichtetes Arbeiten ohne parteipolitische Fesseln zeichnet seine politische Überzeugung aus.

Seit 2009 hat Werner Held nun auch das Amt des Beigeordneten in der Ortsgemeindeverwaltung in Undenheim übernommen, um zum Wohle seiner Heimatgemeinde mitzuwirken.

 

Neben diesen ehrenamtlichen Tätigkeiten kennt man Werner auch als Vorsitzenden des Bauern- und Winzervereins, der als Mitveranstalter des Wein- und Sonnenblumenfestes und der Gemarkungsrundfahrten Undenheimer Geschichte geschrieben hat.

 

Mit seinem Engagement für den Turnverein Undenheim und die Freiwillige Feuerwehr hat er zusätzlich seinen Beitrag für die Vereinswelt in Undenheim geleistet.

 

Werner, was macht deines Erachtens einen Ortsbeigeordneten aus?
Ich möchte mich kümmern: jederzeit für Fragen aller Bürger und gemeinsame Aktionen ansprechbar sein, unsere lebenswerte Heimatgemeinde mitgestalten und weiterentwickeln. Mir liegt am Herzen, das aktive, vielfältige Vereinsleben zu unterstützen. Hierbei ist mir besonders wichtig, unsere Jugendlichen mit einzubeziehen und sich mit ihnen auszutauschen.

Wo siehst du deine zukünftigen Schwerpunkte als Beigeordneter?
Ich fühle mich besonders zuständig für Belange der Gemarkung (Grünstreifen, Biotope, Gewässer 3. Ordnung, etc.). Ausbau, Renovierung, Instandhaltung und Pflege von Wingertshäuschen und Wegen, Ergänzung von Radrundwegen, Renaturierung von Bachläufen sind Aufgaben, die sowohl der Touristischen Aufwertung der Gemeinde als auch der Lebensqualität und dem Naherholungswert für die Undenheimer Bürger dienen. Daher bin ich auch sehr froh, dass es uns gelungen ist, die Einrichtung unseres Wertstoffhofes umzusetzen und damit nachhaltig die Sauberkeit unserer Gemarkung zu verbessern.

Was verbindet dich mit Undenheim?
Meine Familie lebt seit Generationen in Undenheim. Ich bin in dieser Gemeinde aufgewachsen, habe Familie, Freunde, Vereine und meinen Arbeitsplatz/meinen Betrieb hier. Undenheim ist im wahrsten Sinne des Wortes meine Heimatgemeinde, ein kleines Zentrum im Selztal.

Was möchtest du den Bürgern von Undenheim geben?
An der Giebelwand unseres Rathauses steht ein Spruch: „Leben heißt die Tage messen, Saat und Ernte nicht vergessen“. Der alte Bauernspruch aus Tagen, in denen im Mittelpunkt des Lebens noch weniger als heute das Schöne und Vergnügliche, sondern die harte Arbeit stand, führt mir immer wieder vor Augen, dass es ohne die Saat (Arbeit, sich um etwas kümmern) keine Ernte (Lohn, Erfolg, Grund zum Feiern) gibt. Deshalb bemühe ich mich, soweit als möglich, mich um die Belange für eine lebenswerte Heimatgemeinde zu kümmern. Wenn viele mitmachen haben wir leichter Erfolg und können gemeinsam Feiern.

Gibt es etwas, was dir besonders wichtig ist?
Ich denke, da spreche ich für alle Mitstreiter in der Verwaltung und alle ehrenamtlich Tätigen. Das Kümmern für die Gemeinschaft macht am meisten Spaß, wenn man wenige Tugenden beherzigt: fairer Umgang miteinander, bereit sein zuzuhören, den Gegenüber ausreden lassen. Am schönsten ist es, wenn man genügend insbesondere auch junge Menschen findet, die mit einem gemeinsam bereit sind, sich ein-zubringen, sich für das Wohl des Ortes verantwortlich zu fühlen und da zu sein, um die Gemeindepolitik weiterzubringen.

Oft kann man durch ganz einfache Fragen am meisten über Menschen erfahren:

 

Bier oder Wein?

Alles aus eigenem Anbau:

Trauben UND Braugerste (für’s Bier)

 

Currywurst oder Filetsteak?

Je nach Anlass da eine oder das andere, im Notfall auch beides.

 

Konsalik oder Schiller?

Ich lese regelmäßig die Tageszeitung. Sollte dann noch etwas Zeit übrig bleiben, lieber einen Konsalik.

 

Gesellschaftsspiel od. Party?

Gesellschaftsspiel, Gesellschaftsspiel, Gesellschaftsspiel manchmal mit den Enkeln nach selbstgemachten Regeln.

 

Pop oder Klassik?

Wenn sie ins Ohr geht, gerne auch mal Klassik. Zur Unterhaltung eher was Leichtes.

 

Sport oder Sofa?

Eindeutig Sport: Als Jugendlicher lange Jahre Geräteturner und Volleyballer, heute „Alltagssport“,

 

Gasgrill oder Schwenker?

Natürlich Schwenker, nur original mit Rebknorzenglut!!!

 

Stadt oder Land?

Privat und beruflich: Land

 

Allgäu oder Malediven?

Eher mal Allgäu.

 

Ja oder Nein?

Ja, ich bin bekennender Optimist.

 

Welche Frage dürfen wir dir nie stellen?

Mich kann man alles fragen, - aber ich werde nicht auf alles eine Antwort wissen.

 

Überaus zufriedenstellende Jahresbilanz 2012

Der Jahresabschluss der Gemeinde Undenheim für das Jahr 2012 sucht in Rheinland-Pfalz seinesgleichen - gelungene Mischung aus vertretbaren Sparmaßnahmen und notwendigen Investitionen

 

Hier die Fakten: Der Jahresüberschuss in der Ergebnisrechnung beträgt 172.908,48 Euro. Der Finanzmittelüberschuss beläuft sich auf 495.456,91 Euro; abzüglich der Tilgung von 46.965,55 Euro und durchlaufender Gelder erhöhen sich die liquiden Mittel der Ortsgemeinde um 448.427,82 Euro. Die zu Jahresbeginn bestehenden Forderungen gegenüber der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim (Kredite an Ortsgemeinden innerhalb der VG) im Rahmen der Einheitskasse in Höhe von 859.282,50 Euro erhöhen sich auf jetzt 1.307.710,47 Euro. Das Eigenkapital unserer Gemeinde beträgt 14.514.845,77 Euro. Die Eigenkapitalquote erhöht sich bei einer Bilanz-summe von 20.412.911,76 Euro um 0,3 % auf 71,1%. An Steuern, als wichtigster Ertragsbestandteil, konnten über 2,1 Million Euro erzielt werden. Ihr Anteil liegt damit um 113.000 Euro über dem Vorjahreswert.

 

Zusammenfassend:

 

Wir sprechen von einem angewachsenen Gewinn und somit von einem verbesserten Jahresergebnis.

 

Wir sprechen von einem Eigenkapital von 14,5 Millionen Euro und damit von einer verbesserten Eigenkapitalquote.

 

Wir sprechen von einem Finanzmittelüberschuss von einer knappen halben Million Euro.

 

Wir sprechen von Forderungen der Gemeinde Undenheim gegenüber der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim von 1,1 Millionen Euro und wir sprechen von einem sich weiterhin positiv entwickelnden Kassenbestand.

 

Und auch die Zukunft sieht gut aus in Undenheim: Denn nach gegenwärtigem Planungsstand wird bis 2016 - und dies trotz weiterer eingeplanter Sondertilgungen - eine positive freie Finanzspitze erreicht. Dies wird in den kommenden Planjahren voraussichtlich zu einer Entwicklung des Eigenkapitals der Gemeinde führen, die 2013 +41.000 Euro, 2014 +143.000 Euro, 2015 +221.000 Euro und 2016 +302.000 Euro ausmachen wird.

 

Das sind Eckdaten einer Jahresbilanz, die sich die meisten Kommunen in Rheinland-Pfalz und im Bund wünschen würden.

 

Gleichzeitig zeigen diese positiven Zahlen aber noch etwas anderes: Sie dokumentieren, dass die Verantwortlichen in der BfU geführten Gemeindeverwaltung und Gemeinderat verantwortungsbewusst, maßvoll mit Augenmaß für gezielte Investitionen über Jahre hinweg vorausschauend gewirtschaftet haben. Und auch das ist nicht allerorten üblich. Daher an dieser Stelle ein großes Dankeschön dafür.

 

Anhebung der Grundsteuer und der Gewerbesteuersätze

Im Haushaltsjahr 2014 ungerecht aber unvermeidbar - Landesgesetz ist umzusetzen

 

Unter dem Tagesordnungspunkt „Anpassung der Realsteuerhebesätze im Haushaltsjahr 2014 für die Grundsteuer A und B“ der letzten Gemeinde-ratssitzung in diesem Jahr verbarg sich nichts anderes als eine erneute von der rheinland-pfälzischen Landesregierung veranlasste zusätzliche Belastung ihrer Bürgerinnen und Bürger. Denn es ist die zweite derartige Erhöhung in dieser Legislaturperiode. Obwohl die kommunalen Spitzenverbände in Rheinland-Pfalz immer wieder fordern, bei der Reform der Kommunalfinanzen nachhaltig nachzubessern, wälzt die SPD/BündnisGrün-geführte rhein-landpfälzische Landesregierung die zunehmende Soziallast weiterhin auf die Kommunen ab. Dies, obwohl sie sich verpflichtet hat, die Kommunen angesichts der überbordenden Sozialhaushalte deutlich zu entlasten. Aber das Gegenteil davon geschieht: Man hat das Innenministerium damit beauftragt, zusätzliche Einnahmepotentiale zu ermitteln. Und das wurde fündig bei den Gewerbetreibenden und den Grundstückseigentümern.

 

Die Landesregierung hat daher am 26. Februar 2013 einen Entwurf zur Änderung des Landesfinanzausgleichsgesetzes vorgelegt. In dessen neuer Fassung orientiert man sich nicht an der Mehrzahl der Bundesländern, deren Realsteuerhebesätze niedriger liegen als in Rheinland-Pfalz, sondern an den beiden Bundesländern, die Ihren Bürgerinnen und Bürgern bereits höhere Grundsteuern abverlangen - Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Denn es handelt sich hierbei schließlich um ein Steuermehraufkommen von 52 Millionen Euro. Das lässt sich keine Landesregierung gerne entgehen. Zum zweiten Mal binnen zweier Jahre sollen also die Grundsteuern und die Gewerbesteuer erhöht werden. Die Anhebung des Hebesatzes für die Grundsteuer A von 285 auf 300 %, für die Grundsteuer B von 338 auf 365 % und der Gewerbesteuer machen für Undenheim 19.300 Euro aus.

 

Es gab unsererseits intensive Überlegungen dazu, wie diese zusätzliche Belastung der Undenheimer Bürgerinnen und Bürger abzuwenden ist. Leider gibt es aufgrund der gesetzlichen Vorgaben dafür keine Möglichkeit. Denn dann erhielten wir - wie im Gesetz angedroht - für die Umsetzung der neuen Kita und mittelfristig für den gewünschten Kunstrasenplatz dringend erforderliche Fördergelder nicht. Daher sind wir gezwungen, dem neuen Landesgesetz zu folgen.

 

Erste Undenheimer WeinNacht

Gemeinsame Weinverkostung der Undenheimer Winzer

 

Am 28. März 2014 findet zum ersten Mal eine große gemeinsame Weinverkostung der Undenheimer Winzer im Weingut Junghof statt. Zu einem Vier-Gang-Menü, das vom Küchenteam des Junghofs zubereitet wird, kommentieren die Rheinhessische Weinkönigin Judith Dorst sowie Steffen Schindler vom Deutschen Weininstitut eine Auswahl an Weinen von vielen Undenheimer Winzern.

 

Die Idee für die WeinNacht kam von den Bürgern für Undenheim (BfU), die damit dazu beitragen möchten, die Weine der ortsansässigen Winzer bekannter zu machen, nicht zuletzt auch bei den eigenen Dorfbewohnern. „Dies wird eine großartige Gelegenheit, sich einmal einen Überblick über die Vielfalt und die Qualität der Undenheimer Weine zu verschaffen,“ verspricht der Vorsitzende der BfU, Marcus Becker. Die Teilnahme kostet 39 Euro und beinhaltet das Vier-Gang-Menü, sämtliche Weine sowie Mineralwasser. Sollte bei der Veranstaltung ein Überschuss erzielt werden, geht dieser als Spende an den Kindergarten in Undenheim. Anmeldungen bei Susanne Herdegen über WeinNacht@bfu-undenheim.de oder Tel: 06737 / 710 541

 

BfU-Stammtisch - Ideenwerkstatt

Im Rahmen unserer übers Jahr verteilten Ideenwerkstatt suchen wir, die „Bürger für Undenheim“, kreative Diskussionen mit Mitgliedern und Bürgern. Sie helfen uns, den Gesprächsfaden untereinander und auch mit Selbständigen, Gewerbetreibenden und Firmen nicht abreißen zu lassen bzw. neu zu knüpfen und zu vertiefen.

 

Wir verstehen die daraus gewonnenen Ideen, Wünsche, Anregungen sowie den Austausch von Meinungen über aktuelle Themen des Ortes als ein Fundament für unsere tägliche Arbeit. Der letzte BfU- Stammtisch vor dem Kreuzgewölbe von Thilo Brand im September letzten Jahres hat erneut viele interessierte Menschen zusammen gebracht, die sich in diese spannenden Diskussionen über den richtigen Weg zu einem gemeinsamen Ziel eingebracht haben.

 

Herbst-Pflanzaktion Ereigniswald

Mit nur fünf Prozent Bewaldung gehört Rheinhessen zu den waldärmsten Landschaften der Bundesrepublik Deutschland. Vor diesem Hintergrund werden in Undenheim einmal im Jahr private Ereignisse zum Anlass genommen, die Pflanzung neuer Bäume zu initiieren und entsprechend zu feiern. Nach dem großen Zuspruch der letzten Jahre soll auch in diesem Jahr die Möglichkeit zu einer „Erinnerungspflanzung“ geboten werden.

 

Auf einer von der Gemeinde hierfür zur Verfügung gestellten Fläche können Bürgerinnen und Bürger anlässlich familiärer Ereignisse wie Trauung, Geburt oder Geburtstag einen Baum pflanzen. Im Laufe der Zeit wird so ein kleines Biotop entstehen, das einen Beitrag zum Natur- und Gewässerschutz leisten und zusätzlichen Lebensraum für viele Tierarten bieten wird.

 

Die letzten Pflanzungen im Undenheimer Ereigniswald wurden am Samstag, dem 26. Oktober 2013 vorgenommen. Mittlerweile wurden bereits 40 Bäume bei unseren Ereigniswaldpflanzungen gesetzt. Jeder Baum wurde mit einem Schild versehen, auf dem der entsprechende Anlass der Pflanzung verzeichnet ist. Weitere Informationen über die zu pflanzenden Baumarten und die Kosten sind erhältlich bei der Gemeindeverwaltung Undenheim oder dem 1. Beigeordneten der Gemeinde, Marcus Becker (Tel:06737-760045).

 

BfU-Herbstfeuer: ein Fest für alle Generationen

Zehn Jahre lang treffen sich bereits Undenheimer am Tag der deutschen Einheit zu einem gemütlichen Beisammensein. Das traditionelle Herbstfeuer der „Bürger für Undenheim (BfU)“ ist als feste Institution im Reigen der Undenheimer Feste angekommen.

 

Trotz beginnender Herbstferien fanden über 270 Gäste den Weg zu einem neuen Veranstaltungsort. Aufgrund Umbaumaßnahmen an der „Sparrmühle“, in der die Wiege dieser beliebten Herbstveranstaltung zu finden ist, wurde das Feuer erstmals auf der Wiese hinter der Goldbach-Halle veranstaltet. „Diese Örtlichkeit eignet sich hervorragend für Vereinsfeste“, äußerten sich die Veranstalter, „durch die Infrastruktur der Goldbach-Halle ist wirklich alles vorhanden: Küche, Tische, Strom und Wasser… Die große Wiese mit Anschluss an Erlebnisfeld und Kleinspielfeld ermöglicht den Erwachsenen einen beruhigten Aufenthalt, während die Kleinen ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen können.“

 


Klappernde Hufeisen, fröhlich jauchzende Kinderstimmen und ein Stimmenchor diskutierender und plaudernder Besucher mischten sich so mit dem Duft frischer Waffeln und gegrillter Würstchen. Bei strahlendem Sonnenschein konnte das BfU-Feuer nicht nur Gäste aus den Nachbargemeinden willkommen heißen, sondern es fanden sich erstmals auch Wiederholungsgäste aus Nierstein und Buden-heim zu einem gemütlichen Tag im Freien ein.

 

Marcus Becker, erster Vorsitzender der BfU, äußerte sich überaus zufrieden: „Ich freue mich über so viele entspannte und freudige Gesichter über alle Generationen hinweg. Es ist schön, Undenheim als gesellige Gemeinschaft zu erleben.“

 

Dem Namen „Herbstfeuer“ machte dann auch der Nachwuchs alle Ehre. In Spitzenzeiten schwebten über ein Dutzend Stockbrote über dem Herbstfeuer, während die Erwachsenen sich an Kaffee und Kuchen, süßen und herzhaften Waffeln von „Omas“-Holzofen, Kürbissuppe, Grillwürstchen sowie Zwiebel kuchen und Federweißer labten. Wer einmal da war, blieb lange… Ein echtes Kompliment an die Veranstalter.

 

Einen großen Dank richtet Susanne Herdegen, zweite Vorsitzende der BfU, an die vielen helfenden Hände an den Theken und im Hintergrund sowie an die Kuchensponsoren. Insbesondere das Küchenteam habe sich selbst übertroffen. „So macht Undenheim Spaß“, waren sich dann auch Gäste und Veranstalter einig.

 

BfU-Adventsfenster

Kaum hatte der Weihnachtsmarkt in Undenheim seine Pforten geschlossen, stand schon das nächste vorweihnachtliche Highlight vor der Tür: das BfU-Adventsfenster. Nachdem sich die BfU im letzten Jahr den alten Wehrkirchhof an der katholischen Kirche als Veranstaltungsort ausgesucht hatte, leuchtete dieses Jahr das BfU-Fenster im Weingut May-Jung. Nach der Eröffnung des wunderschön geschmückten Fensters wurde als traditionelle weihnachtliche Geschichte „Der Bäckerengel“ vorgetragen.

 

Die vom Singen trockenen Kehlen der vielen Besucher konnten zum Abschluss mit tatkräftiger Unterstützung der Winzerfamilie mit Glühwein und Punsch geölt werden. Offene Feuertröge luden die Gäste dann auch zum längeren Verweilen und Diskutieren ein. „Das Adventsfenster ist eine wunderschöne Einrichtung, die immer etwas Ruhe in den vor-weihnachtlichen Stress einkehren lässt“, freute sich auch Susanne Herdegen, 2. Vorsitzende der BfU, und stellte in Aussicht, dieses Fenster zur Tradition werden zu lassen.

 

Aktuelle Termine:

  • 11.02.: Mitgliederversammlung BfU (20:00 Uhr, Goldbach-Halle)

  • 04.03.: Fastnachtsumzug (Start 13:33 Uhr)

  • 28.03.: Undenheimer WeinNacht

  • 01.05.: Ortsmeisterschaften (Förderverein FFU)

  • 09.-11.05.: 20 Jahre BfU, Heimatmuseum

  • 25.05.: Kommunalwahl


Unser Infoblatt 01/2014 ist auch als Download verfügbar:

 

Infoblatt

 

 

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