Bürger für Undenheim
Bürger für Undenheim

Hilfe für Doris und Andere

(7. Juli 2006)

 

Helfen Sie mit!

Die 60-jährige Doris aus Undenheim leidet an Leukämie. Nur eine Stammzellentransplantation kann ihr Leben retten. Doris sucht einen passenden Spender.

 

 

Sie ist kein Einzelfall.

 

Alle 45 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch neu an Leukämie. Nur eine Stammzellspende ist für viele Patienten die letzte Chance auf Heilung. Aus diesem Grund veranstaltet eine lokale Initiativgruppe unter der Schirrmherrschaft von Verbandsbürgermeister Klaus Penzer zusammen mit der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei eine öffentliche Typisierungsaktion.

Datum:

23.7.2006

Uhrzeit:

10 - 16 Uhr

Veranstaltungsort:

Goldbachhalle Undenheim


Alzyer Straße


55278 Undenheim

Spendenkonto:

Empfänger: DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei


Konto-Nr.: 200455008


Bank: Volksbank Rhein-Selz eG


BLZ: 55061907


Stichwort: Doris

Ansprechpartner:

Annette von der Mühlen

E-Mail:

muehlen@dkms.de

Telefon:

0221 94 05 82 115

So werden Sie potenzieller Stammzellenspender

Voraussetzungen sind, dass Sie zwischen 18 und 55 Jahren alt und bei guter Gesundheit sind. Mit einem Bluttest (nur 5 ml) werden erste Gewebemerkmale bestimmt. Zeigen diese eine Übereinstimmung mit denen eines Patienten, folgen weitere Tests - Ihr Einverständnis vorausgesetzt.

Die Stammzellen befinden sich in hoher Anzahl im Knochenmark (nicht Rückenmark) des Beckenkamms. Werden Sie aufgrund der Tests als einer der wenigen ermittelt, die vielleicht Leben retten können, gibt es zwei verschiedene Verfahren Stammzellen zu spenden:

 

1. die periphere Stammzellentnahme

Bei der peripheren Stammzellentnahme wird dem Spender fünf Tage lang ein körpereigener hormonähnlicher Stoff (Wachstumsfaktor G-CSF) verabreicht, der vom Körper z. B. auch bei fieberhaften Infekten produziert wird. Dieses Medikament stimuliert die Produktion der Stammzellen und bewirkt, dass sich vermehrt Stammzellen im fließenden Blut befinden. Diese können dann über ein spezielles Verfahren aus dem Blut gesammelt werden. Große Vorteile dieser Methode sind die fehlende Narkose und die ambulante Durchführung. Dieses Verfahren wird in der Medizin seit 1988 angewandt, beim DKMS-Spender seit 1996. Nach dem heutigen Stand der Forschung ist das Risiko von Langzeitnebenwirkungen gering. Um dies weiter sicherzustellen, stehen wir mit unseren Lebensspendern in regelmäßigem Kontakt.

 

2. die Knochenmarkentnahme

Bei der Knochenmarkentnahme (nicht zu verwechseln mit der aus Rückenmark!) wird dem freiwilligen Spender unter Vollnarkose ca. 1 Liter Knochenmark-Blut-Gemisch (entspricht ca. 5% des Gesamtvolumens) aus dem Beckenknochen entnommen. Das entnommene Knochenmark bildet sich innerhalb von zwei Wochen vollständig nach. Was bleibt, sind zwei kleine Narben über dem Gesäß - und das gute Gefühl, einem Menschen eine Chance auf ein neues Leben gegeben zu haben. Insgesamt verbleibt der Spender zwei bis drei Tage im Krankenhaus. Das Risiko für den Knochenmarkspender ist gering. Es beschränkt sich im Wesentlichen auf das übliche Narkoserisiko. Um mögliche Komplikationen auszuschließen, wird der Stammzellspender - wie oben geschildert - vorher immer eingehend untersucht.

 

Welches Verfahren bei der Stammzellspende angewandt wird, richtet sich nach den Belangen des Patienten. Nach Möglichkeit wird auf die Wünsche der Spender Rücksicht genommen.

 

 

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