Bürger für Undenheim
Bürger für Undenheim

Wünsche der Kinder in Tat umgesetzt

Einweihung der Spielfläche "Erlebnisfeld am Pilgerpfad"

(19. September 2006)

 

Mit einer großen Schar Undenheimer konnte das neu gestaltete Areal am Eisweiher eingeweiht werden. Ortsbürgermeister Wilhelm Horn forderte Vereine und Bürger ausdrücklich dazu auf, das Gelände für gemeinsame Aktivitäten aufzusuchen.

Die komplette Gestaltung des gemeindeeigenen Geländes ist in Eigeninitiative realisiert worden. Die Kosten decken sich bisher mit den Spenden der Undenheimer Bürger von 4000 Euro. Bänke und Sitzgruppen weisen mit einem Hinweisschild auf ihre freundlichen Spender hin. Nun soll eine Boulebahn entstehen.

Der Kindergarten, der im Frühjahr die inzwischen grün gewordenen Tipis aufstellte, sang zur Feier der Einweihung "Das Lied vom Wind". Leiterin Ilka Rossbach freut sich schon auf weitere Wandertage mit dem Ziel "Erlebnisfeld" und erläuterte, dass der Kindergarten sich bereit erklärt habe, in regelmäßigen Abständen Müll einzusammeln, um die Pflege des Geländes zu unterstützen.

Schautafeln zeigen den Werdegang des Gebiets mit der Adresse "Am Pilgerpfad". Fotos bilden Helfer bei körperlich schwerer Arbeit wie Pflastern, Graben und Pflanzen ab. Der Plan von Landschaftsarchitektin Kerstin Gerbracht zeigt die Idee , die dem Gelände zugrunde liegt. Für die Kinder ist es ein naturnaher Spielraum. "Wir haben einen Teil der Wünsche der Kinder umgesetzt", so der Ortsbürgermeister.

Nun können die Kinder hier Toben, auf großen Steinen klettern, sich in Tipis verstecken, Pflanzen und Tiere beobachten und der von der Feuerwehr neu aufgestellten Windrose zuschauen. Für die Erwachsenen laden Tisch und Bänke zum Verweilen ein. Stephan Roth, Schulleiter der Grundschule, der zusammen mit Eltern und Schülern zum Entstehen des Geländes beigetragen hat, freut sich ebenfalls über ein neues Ausflugsziel: "Gerade für Grundschüler ist es wichtig, dass sie ihre Welt begreifen", so Roth. Der Förderverein der Grundschule hat daher auch Bäume gespendet.

Ortschef Horn sprach auch die im Vorfeld geführte Diskussion um die Pflege und Instandhaltung des Geländes an. Die Pflege des Grünstreifens zwischen Wohngebiet und Gelände sei geregelt, so Horn. Ein Landwirt sei für die Pflege zuständig. Er wolle sich aber nochmals darum kümmern. Zudem werde ein Pflegeplan für das Gelände erarbeitet. Bei Kaffee und Kuchen überzeugten sich auch die Anwohner, die zum Teil viel Arbeitskraft investierten.